Mitglieder der Pfarrei, ehemalige Aktive und wer sonst noch bereit war, etwas zu geben, konnte symbolisch ein Stück des Fahnenmastes – des weithin sichtbaren Lager-Wahrzeichens kaufen. Dieser Mast steht nun mit einem großen Plakat in der katholischen Kirche in Großsachsen.
„Uns war im Vorfeld klar, dass wenn wir ein Lager machen, große Mehrkosten auf uns zukommen werden“, sagte Lisa Fuchs vom Organisationsteam. „So haben wir uns im Vorfeld um verschiedene Finanzquellen gekümmert.“ Zunächst baten die Organisatoren die Eltern der teilnehmenden Kinder, etwas mehr als den normalen Teilnehmerbetrag zu geben. Das jedoch freiwillig, denn man habe ausdrücklich niemanden ausgrenzen wollen, der aufgrund der Corona-Pandemie oder aus anderen Gründen in finanzieller Schieflage war.
Gleichzeitig akquirierten die KjG-Verantwortlichen Großspender: Sowohl die Familie-Schweinhardt-Stiftung als Teil der Bürgerstiftung Hirschberg, als auch die Großsaasemer Buwe spendeten einen großen Geldbetrag. Die Firmen Freudenberg, das Hotel Krone aus Großsachsen und BASF halfen mit Sachspenden in Form von Desinfektionsmittel und Masken.
Und wozu wurden die Gelder benötigt? „Um die Corona-Auflagen einhalten zu können, brauchten wir ein größeres Aufenthaltszelt mit mehr Tischen und Bänken, mehr Teilnehmerzelte, da nur fünf statt sonst neun Kindern darin schlafen durften, sowie mehr Betreuer als sonst, um die kleineren Gruppen betreuen zu können“, zählte Victoria Staib auf und betont: „Ohne die Spender wäre das Lager 2020 nicht möglich gewesen.“
Ca. 30 Personen beteiligten sich an der Aktion, es kamen Gelder in stattlicher vierstelliger Höhe zusammen. Innerhalb von 2 Wochen war der Fahnenmast symbolisch völlig verkauft. Zum Dank an Sie wird der Fahnenmast mit den Namen der Spender noch bis zum 25.10. in der katholischen Kirche stehen.
Der größte Dank dürfte jedoch längst erfolgt sein: Das Strahlen der 47 Kinder, denen so ein Ferienlager ermöglicht wurde.