







Seit dem Jahr 2010 gibt es Bestrebungen eine Wiese nahe der katholischen Kirche in Hohensachsen zu bebauen. Die fast 3.000 qm teilten sich zwei Institutionen der katholischen Kirche, die eine von der Erzdiözese Freiburg und die andere von der Kirche Hohensachsen.
Unter dem Motto „Timeout für die Liebe“ empfingen insgesamt 85 Jugendliche und 4 Erwachsene von Domkapitular em. Monsignore Wolfgang Sauer im Auftrag von Erzbischof Stephan Burger das Sakrament der Firmung in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. In zwei begeisternden Firmfeiern in St. Johannes Leutershausen und St. Marien Weinheim zeigte sich der Firmspender gewitzt und auf Augenhöhe mit den Jugendlichen und den versammelten Gemeinden. Die Jugendlichen konnten sich im Rahmen der Vorbereitung für drei unterschiedliche Modelle entscheiden. Neben den bewährten Gruppenstunden gab es das Modell an zwei Wochenenden und einen Intensivkurs in der Karwoche mit einer Wanderung entlang des Pfälzer Jakobsweges. Selbstgestaltete Jugendgottesdienste, der Ökumenische Jugendkreuzweg und die Standortgespräche umrahmten die Vorbereitung.
Am 10.05. fand in St. Raphael in Heidelberg die feierliche Übergabe der Grundkurszertifikate an unsere Neuleiter statt. Der Grundkurs vermittelt in zwei Kurswochen wie man Gruppen leitet, in Konfliktsituationen agiert und Veranstaltungen wie Gruppenstunden und Zeltlager organisiert. Mit der erfolgreichen Teilnahme am Grundkurs werden auch die Voraussetzungen zum Erhalt der JugendleiterInnenCard („juleica”) erfüllt.
Auch der diesjährige Kommunionausflug der Kommunionkinder aus den 3 Weinheimer Stadtgemeinden St. Marien, St. Laurentius und Herz Jesu führte in die Grube Maria im Kohlbach in Großsachsen.

Das Referat Frauen-Männer-Gender der Erzdiözese Freiburg bietet im kommenden Jahr in Kooperation mit der Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft der Ev. Landeskirche Pfalz wieder eine Visionssuche für Männer in Schweden an. Das Angebot geht inzwischen in die 3. Runde. Dabei sind die Männer sind vom 2. bis 11. Juni 2020 eingeladen, sich selbst und Gott im „Spiegel der Natur“ in Grönskåra, Südschweden, zu begegnen.
Der Gemeinsame Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit hat sich das Ziel gesetzt, Wege aufzuzeigen, wie wir unserer Vision von Kirche
in den nächsten Jahren näher kommen können. Die neu verfasste Pastoralkonzeption soll uns bei den Fragestellungen helfen: Wo machen wir unsere Sache gut, wo fehlt es uns an Gemeinsamkeiten? Haben wir den Mut, auch Neues auszuprobieren?
Röm.-kath. Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg
Bilanz in Zeiten des Umbruchs und des Aufbruchs
Am 16. März 2019 trafen sich Mitglieder der römisch-katholischen Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg im Gemeindehaus Herz Jesu zu einer Pfarrversammlung. Eingeladen hatte der Pfarrgemeinderat, der 2015 von den Gemeindemitgliedern erstmalig für die neue Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg gewählt worden war. Diese umfasst fünf Pfarreien als Seelsorgeeinheit. Mit der Weiterentwicklung der Seelsorgeeinheiten 2015 blieben die Pfarreien kirchenrechtlich bestehen und die Gemeinden als Orte der Seelsorge erhalten. Als Nachfolger der Pfarrgemeinderäte stärken seitdem Gemeindeteams das kirchliche Leben vor Ort.

Zusammen mit den evangelischen Kirchengemeinden Großsachsen, Hohensachsen und Lützelsachsen hatte das Gemeindeteam von St. Jakobus Hohensachsen am 29.09.2017 Christen aus der ganzen Seelsorgeeinheit zu einem Vortragsabend mit dem Thema „Buße, Umkehr und Versöhnung“ ins Gemeindehaus Christkönig Großsachsen eingeladen. Als Referenten konnten die kath. Theologin Petra Heilig und der evang. Pfarrer Dr. Joachim Vette gewonnen werden. Beide leiten gemeinsam das Ökumenische Bildungszentrum Sanctclara in Mannheim. Moderatorin war Dr. Gesine von Kloeden, Pfarrerin von Hohensachsen. Das Thema stieß auf großes Interesse bei vielen Besuchern, die aus allen Teilen der SE und darüber hinaus gekommen waren.
Von 1997 bis 2002 fanden in St. Jakobus unter der Leitung von Pfr. Martin Heringklee Kreuzwege statt. Im jährlichen Wechsel startete der gemeinsame Weg entweder in Großsachsen oder Lützelsachsen und endete in Hohensachsen in der Karfreitagsliturgie.
Die Idee wurde von Pfr. Kast 2002 aufgenommen, die Verantwortung dafür jedoch in die Hände von Ehrenamtlichen gelegt.
Hedwig und Hermann Tatzel haben sich von nun an um die Textauswahl und die Lektor*innen gekümmert. Mit der Übernahme der Mesnertätigkeit von Herrn Tatzel für St. Jakobus zeichnete sich Frau Tatzel insgesamt 15 Jahre alleine für die Gestaltung des Kreuzweges verantwortlich. In den vergangenen Jahren bekam sie Unterstützung von Diakon Wolfgang Rein, mit dem sie sich die Aufgabe teilte.
Ein ökumenisches Zeichen war auch stets die Beteiligung der evang. Pfarrer*innen.
Nun gilt es, sich von dieser Form des Kreuzweges in St. Jakobus zu verabschieden.

Dieses Projekt soll der Einstieg in ein fortführendes Kinderchorangebot beider Kirchengemeinden sein. Am Ende dieser ersten Projektphase steht eine große Aufführung des Kindermusicals "Esther" und die teilnehmenden Kinder können zeigen, was sie gelernt haben.